Hausarztpraxis
Frohnau

Therapie

„Gesund werden und gesund bleiben“ und damit das Wohlbefinden unserer Patienten ist unser größtes Anliegen. Die von uns praktizierte hausärztliche Versorgung basiert daher auf verschiedenen Therapieformen. Im Vordergrund steht die an wissenschaftlichen Leitlinien orientierte schulmedizinische Therapie, die zum aktuellen Zeitpunkt die bestuntersuchte Basistherapieform für das entsprechende Krankheitsbild ist.

In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, die Schulmedizin um weitere Therapieansätze und -konzepte zu ergänzen oder in Abstimmung mit dem Patienten zu ersetzen. Komplementärmedizinische Behandlungsansätze basieren auf anderen Modellen der Entstehung von Krankheiten und deren Behandlung als in der Schulmedizin. Die Stärkung selbstheilender Kräfte und das aktive Mitwirken des Patienten bei der Therapie spielen hierbei eine große Rolle.

  • Infusionstherapien

    Der Vorteil von Infusionstherapien gegenüber der oralen Einnahme der jeweiligen Substanzen besteht darin, dass die Bioverfügbarkeit der zu verabreichenden Stoffe deutlich höher ist und dem Körper schneller und vollständig zur Verfügung steht.

    Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen

    Insbesondere Patientinnen und Patienten mit Infekten, chronisch entzündlichen Erkrankungen (z. B. Allergien, rheumatischen Erkrankungen, Darmerkrankungen u.a.) und onkologischen Erkrankungen leiden häufig unter einem Vitamin-C-Mangel. Dies ist biologisch plausibel, denn jede Entzündung generiert freie Radikale und für einen adäquaten Heilungsprozess sind Antioxidantien wie Vitamin C essentiell, um überschüssige Radikale abzufangen, bevor sie gesunde Gewebe schädigen. Vitamin C wirkt antientzündlich und verbessert die Immunabwehr gegen Pathogene. Es ist ein wichtiger Immunmodulator im Heilungsprozess. Neben seiner Wirkung als eines der wichtigsten Antioxidantien wirkt Vitamin C auch als Co-Faktor von über 150 enzymatischen Reaktionen und ist damit von erheblicher Bedeutung für die Wundheilung, Immun-und Nervenfunktionen. Ohne Vitamin C kann kein funktionsfähiges Kollagen gebildet werden, was sich dann an Blutgefäßen, Bindegewebe, Knorpel und Knochen als Entzündung, Ödem und Schmerz zeigt.

    Mit Hilfe einer Hochdosis-Vitamin-C-Infusion können 10-fach höhere Blutspiegel als durch orale Gabe von Vitamin C-erreicht werden. Auf diese Weise kann ein Vitamin-C-Mangel im Gewebe schnell ausgeglichen werden.

    Bei Tumorpatienten lässt sich eine deutliche Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität nachweisen, indem Symptome wie Fatigue, Schmerzen, Übelkeit, Schmerzen und Appetitverlust reduziert werden.

    Mitochondrieninfusionskonzepte

    Bei diesen Infusionen steht die Regeneration und der Schutz der mitochondrialen Funktion und Struktur im Vordergrund sowie die systemische Versorgung des gesamten Organismus mit Vitaminen, Aminosäuren, Mineralstoffen und weiteren Nährstoffen, um die mitochondriale Funktion, die Sauerstoffnutzung, Zellentgiftung und Zellteilung zu optimieren. Das Konzept begründet die Entstehung von chronischen Erkrankungen zu einem großen Teil durch langanhaltende multisystemische Entzündungsprozesse, die im weiteren Verlauf zu einer zunehmenden Störung der Zellleistungen und der Organfunktionen führen. Gesundheitsstörungen und Krankheiten, die sich in diesem  Rahmen ergeben, zeigen sich oft als Regenerationsstörungen mit körperlicher und geistiger Erschöpfung, chronischen entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen, Immunschwäche und Infektanfälligkeit.

    Glutathioninfusionen

    Zu niedrige Glutathionwerte sind heutzutage weit verbreitet und sind mit einer Vielzahl gesundheitlicher Probleme und Erkrankungen assoziiert. Häufig bemerken Patienten eine Immunschwäche und eine ausgeprägte Erschöpfung aufgrund eines tiefgreifenden Energiedefizits. Grundlage sind die durch einen Glutathionmangel entstehenden Beeinträchtigungen des antioxidativen Systems und des Zellstoffwechsels. Die Mitochondrien produzieren nicht mehr genügend ATP und die antiviralen Wirkungen sind nicht in ausreichendem Umfang existent.

  • Orthomolekulare Behandlungskonzepte

    Ziel der orthomolekularen Medizin ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderungen der Konzentration von natürlicherweise im Körper vorkommenden Substanzen. Im Mittelpunkt steht die Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Nach Durchführung einer umfangreichen Laboranalytik wird für jeden Patienten individuell ein Therapiekonzept festgelegt, das die Substitution der entsprechenden Substanzen entweder in Tablettenform und/oder im Rahmen einer Infusionsserie beinhaltet.

  • Oxyvenierung nach Redelsberger

    Bei der Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger handelt es sich um ein Verfahren, das seit mehreren Jahrzehnten sehr erfolgreich bei verschiedenen Erkrankungen, wie koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, periphere arterielle Verschlußkrankheit, Migräne, Asthma, COPD, Erschöpfungszustände, Hörsturz, trockener Makuladegeneration eingesetzt wird. Es erfolgt eine intravenöse Gabe von medizinischem Sauerstoff, wobei die Dosis im Verlauf der Behandlungsfolge gesteigert wird. Hierdurch bildet der Körper gefäßerweiterndes und entzündungshemmendes Prostacyclin, was zu einer Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes und zu einer verbesserten Mikrozirkulation führt. Außerdem besitzt Prostacyclin antioxidative und antiatherosklerotische Eigenschaften. Im Bereich der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, wird die ATP-Produktion gesteigert, die antioxidative Kapazität verbessert und die Mitochondrienneubildung angeregt. Ein weiterer Effekt ist die Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophile), wodurch sich die Immunitätslage des Körpers bessert.

  • Darmsanierung/ Mikrobiomtherapie

    Unter einer Darmsanierung versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora, in der die Bakterien im Gleichgewicht vorhanden sind. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Diversität und Stabilität des intestinalen Mikrobioms empfindlich mit den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten des Menschen verknüpft ist. Daher ist das intestinale Mikrobiom immer als Produkt des Lebensstils zu betrachten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Mikrobiomtherapie auf einer langfristigen Umstellung der Ernährung und der Verabreichung präbiotischer Präparate beruht. So werden auf natürliche Weise die Milieuverhältnisse im Darm stabilisiert. Dies zieht die gewünschte Anpassung des Mikrobioms nach sich. Zusätzlich können in einigen Fällen als Ergänzung der präbiotischen Maßnahmen noch Probiotika beigefügt werden. Hierbei handelt es sich um lebende, stoffwechselaktive Mikroorganismen, die durch ihre metabolische Aktivität die physiologische, patienteneigene Flora kräftigen, so dass unerwünschte Keimspezies verdrängt werden und eine weitere Optimierung der Milieuverhältnisse erreicht wird. Um eine effiziente probiotische Wirkung zu erreichen, sind tägliche Gaben sowohl hochkonzentrierter Probiotika als auch eine möglichst hohe Vielfalt der eingesetzten Bakterienarten erforderlich.

  • Akupunktur

    Die Akupunktur gehört zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Hierbei wird davon ausgegangen, dass die Lebensenergien des Körpers (Qi) auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren. Auf diesen Meridianen liegen die verschiedenen Akupunkturpunkte, die bei der Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden spezifisch genutzt werden und einen Einfluss auf verschiedene Körperfunktionen haben.

    Bei chronischen Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Kniegelenke werden die Kosten für die Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

  • IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie)

    Gerade im Ausdauersport ist das Höhentraining (Hypoxietraining) seit Jahrzehnten als Methode zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit bekannt. 2019 wurde Wissenschaftlern, die die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen, die den Erfolg des Höhentrainings begründen, der Medizinnobelpreis verliehen. Sie konnten darlegen, dass die menschlichen Zellen sich an niedrigen Sauerstoffgehalt der Luft anpassen und diverse physiologische Reaktionen ausgelöst werden.

    Folgen davon sind:

    • mehr Energie durch den Abbau geschädigter Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) und Neubildung gesunder Mitochondrien, die mehr ATP (Treibstoff der Zellen) produzieren können
    • positiver Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel, Verbesserung der Insulinresistenz und des Fettstoffwechsels, Gewichtsreduktion durch Reduktion der Körperfettmasse
    • Absenken des Blutdrucks, verbesserte Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems
    •  Verbesserung der kognitiven Funktionen (Gedächtnis, Hirnleistung)
    • Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit
    • Reduktion von oxidativem und nitrosativem Stress

     

    MITOVIT Höhentraining ist für alle geeignet, die der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun wollen. Es ist sowohl bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, neurodegenerativen Störungen, Augenleiden, psychovegetativen Krankheiten, bei allen mitochondrialen Dysfunktionen als auch zur Leistungssteigerung und der Prävention von Krankheiten auch im sinne von Anti-Aging indiziert.

    Angepasst an Ihren individuellen Trainingszustand bringt Sie das MITOVIT Höhentraining auf eine Höhe von 2.000 bis zu 6.700 Metern, während Sie in Frohnau entspannt im Liegen oder bequemen Sitzen über eine Atemmaske im Wechsel sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft einatmen. Nach ca. 45 Minuten haben Sie trotz tiefster Entspannung ein umfassendes Trainingsprogramm auf zellulärer Ebene absolviert. Für einen nachhaltigen Trainingseffekt empfehlen wir eine Serie aus 10 Sitzungen mit ca. 2-3 Behandlungen pro Woche.